Zum Spiel Ausschwärmen

Zum Spiel Ausschwärmen

Zwei Tage lang schwärmten wir aus zum Spielen im Stadtteil St. Georgen.

Im Gepäck hatten wir unsere Bollerwagen, Straßenmalkreide und diverse Spiele. Außerdem waren unsere Spieltaschen mit Spielideen und Hinweisen bestückt und überall im Stadtteil versteckt, verlegt, aufgehängt und mit QR-Codes als Fährte ausgelegt.

Witzig waren die Hinweise der Passanten: „Hüpfkästchen – des spillt doch heit eh kaaaner mehr“ – doch weit gefehlt: am Folgetag konnten wir sogar ein älteres Ehepaar beim Hüpfen beobachten, von wegen keiner spielt mehr! Und „nur für die Kinder“ sind unsere Aktionen also auch nicht. Willkommen beim Mitspielen, Mithüpfen und Mitmachen!

Unsere Idee vom Ausschwärmen in den Stadtteil in verschiedene Richtungen auf der Suche nach Mitspielern und nach Plätzen, die sich zum Spielen (dauerhaft oder auch nur für kurze Zeit) eignen, wurde von mehreren Kinderschwärmen aufgegriffen. So gab es am Ende des ersten Spieltages zwei Bienenparcours, einen Sportparcours und den Skateboardweg.

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Wo laufen sie denn? Wohin schwärmen sie denn aus? Der Spielplatz an der Schanz wurde auf einmal zum Sammelpunkt mit einer wilden Jagd mit den Spieltaschen quer über den Spielplatz und hinein in den Stadtteil – und schon ging es weiter zum Bienenparcours auf der Suche nach einem Platz zum Wikingerschach-Spielen. Nachdem der Spielplatz Schöne Aussicht noch Gartenschau-Baustelle war, fand sich der beste Platz für einen Wikinger-Schach-Wettbewerb bei der Mittelschule und schon ging es los – Mädchen gegen Jungs, ein ungleicher Kampf und die Jubelstürme waren auf der Seite der Jungs!

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Der Bienenparcours endete bei den echten Bienen – diese waren am Tag zuvor ausgeschwärmt und nun in eine neue Behausung eingezogen. Willkommen ihr Bienen mitten in unserem Stadtteil und mitten an unserem Ausschwärm-Spieltag.

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Am zweiten Spieltag schwärmten wir aus zur Landesgartenschau – zusammen mit vielen vielen Menschen aus dem Stadtteil – hier entsteht ja unser neuer Spielbereich für Bayreuth und St. Georgen. Wir machten uns auf zum Spielplatztest in der Schönen Aussicht – dieser heißt jetzt Wolkenkuckucksheim. Zuerst mussten wir tatsächlich in die Wolken gucken und vom Spielen träumen, denn der Zaun um den Spielplatz steht noch immer und war auch noch abgeschlossen. Schließlich wurde er geöffnet und das eröffnete uns die Möglichkeit, den Spielplatz mit allen Kindern zu testen.

Im Vergleich zum früheren Spielgelände gibt es weniger Verstecke und das große Klettergerüst wurde vermisst. Witzig fanden die Kinder das Vogelhaus mit der Wackelleiter und das Wackelhaus. Trotzdem zog unser Kinderschwarm relativ schnell weiter zum Gelände der Landesgartenschau.

Hier machte unser Schwarm länger Rast, denn am Wochenende war hier ein Treffen für alle, die für das Spielen schwärmen. Das Treffen wollte vorbereitet sein – und hier wird demnächst mehr darüber zu lesen sein!

Eure Alex

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