Spieltaschen erobern die Stadt

gute Vorbereitung ist das A und O

Vor dem Start der Erkundungstour durch den Stadteil gehört natürlich die Planung. Wo wollen wir hin? Gehen wir zu einem bestimmten Punkt, oder wollen wir uns “treiben” lassen? Suchen wir etwas bestimmtes wie Nasen, Augen, Monster, geheime Orte? Oder halten wir einfach nach unentdeckten, noch nie wahrgenommenen Dingen Ausschau?

Nachdem wir uns in kleinen oder größeren Gruppen gefunden und ausgetauscht haben, gilt es, sich für die bevorstehende Entdeckertour vorzubereiten. Zu jeder Expedition gehört natürlich entsprechende Ausrüstung, so statten sich die Forscher mit allen notwendigen Utensilien aus:

Rucksack, Kreide, Seile, Walkie-Talkie, Trinken, Kompass und vieles mehr, und natürlich das allerwichtigste: die Spieltaschen!

Was sind diese Spieltaschen?

Bevor wir auf Entdeckertour gehen, basteln wir alle gemeinsam kleine Täschchen aus allen möglichen Materialien: Filz, Milchtüten, Konservendosen, alten LKW-Planen, Bast, Papier und was man sonst noch so findet. In diese Taschen werden entweder Spielanleitungen gesteckt oder Murmeln oder ein Springseil oder Kreide oder ganz andere Dinge, von denen unsere Spieleforscher wissen, dass man damit super spielen kann.

Und was macht ihr mit diesen Spieltaschen?

Die Spieltaschen sind unsere ständigen Begleiter durch das Stadtviertel. Während die eine Gruppe die vielfältigen Gesichter des Stadtviertels entdeckt, die andere Gruppe sich auf einen geheimnisvollen Duft- und Nasenpfad begibt und wieder eine andere sich von Geräuschen durchs Viertel leiten lässt, hinterlassen wir auf unserem Weg Spuren. Denn wir haben eine Mission zu erfüllen: bringe das Spielen in das Stadtviertel, auch wenn wir nicht da sein sollten. Es kann immer und überall gespielt werden. Nur manchmal braucht man einen kleinen Anstubser. Wir hinterlassen Zeichen, dass wir da waren, teilen unseren Mitbewohnern des Stadtteiles mit: “Hallo, spiel mal wieder, hier und jetzt!”

Spielen braucht Raum! Spielen braucht Zeit! Spielen macht einfach Spaß!

Spieltasche am Jägerzaun
Spieltasche am Jägerzaun

 

Spielen macht schlau – Das Konzept der Ochsenfurter Spielbaustelle

Gestaltung von ökologischen Spiel-und Lebensräumen gemeinsam mit den Nutzern.

Spiel- Spielkultur und Raumaneignung

„kuk“ mobiles Museum für Kinder und Kunst

 

 

Die Ochsenfurter Spielbaustelle ist ein eingetragener Verein mit gemeinnütziger Anerkennung. Der Name leitet sich ab vom Gründungsort und Eintragung in das Vereinsregister – Ochsenfurt Spielbaustelle e.V.

Der „kreativ – gestaltende Prozess“ ist von der gleichen Art, wie der Prozess des „Spiels“ – beides sind Ausdrucksformen, die ermöglichen Inhalte auf verschiedenen Ebenen zu bearbeiten und zu transformieren und etwas Eigenes daraus zu entwickeln.

Wir sind eine kleine, aktive Zelle, arbeiten projektbezogen mit ehrenamtlichen, freiberuflichen Mitarbeitern aus verschiedenen Disziplinen und Künstlern. Wir erhalten keine Subventionen.

Wir haben den Anspruch, dass sich unsere Projekte selbst tragen müssen.

Wir vernetzen lokale Strukturen und diese wiederum mit Bundesstrukturen.

Die Ochsenfurter Spielbaustelle e.V. sucht und fördert den Dialog der Generationen, ist in verschiedenen Gremien (Bundesverband der Jugendfarmen und Aktivspielplätze, Bundesverband der deutschen Kinder-und Jugendmuseen

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Bundesverband deutscher Kindermusen und Jugendmusen

, Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile als Mitglied) auf Bundesebene organisiert.

Wir halten Vorträge und Workshops zum Thema „kindgerechte Spielräume“ bei internationalen und nationalen Fachtagungen und Symposien, veranstalten selbst Seminare zu diesem Thema.

Was wird gemacht?

Schwerpunkt: Gestaltung, Entwicklung und Qualifizierung von Spiel- und Lebensräumen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Kindergärten, Schulen, Spielgärten in öffentlichem und privatem Gelände.

Weitere Inhalte und Projektschwerpunkte

mobiles Museum für Kinder und Kunst – „kuk“:

  • Alltagskultur – Museum ist überall
  • optische Werkstatt mit begehbarer und fotografietauglicher Camera Obscura – linsenloser fotografie und trickfilmwerkstatt
  • Groß- und Brettspiele
  • interaktive Ausstellungskonzepte und Lernlandschaften, Spielinszenierung im öffentlichen Raum wie Spielstraßen, Spieleerfinderwerkstätten, historische Hof- und Straßenspiele

 

was ist daran so besonders?

Wir haben durch eine 20jährige erfolgreiche Projektpraxis Themenfelder entwickelt und qualifiziert. Spiel- und Lebensraumgestaltung wird von uns in besonderer Weise mit ausgewählten Schwerpunkten umgesetzt:

  • in partizipatorischer, gemeinwesenorientierter Kooperation mit den Nutzern, z.B. von der Planung bis zur Ausführung sind Eltern, Großeltern, Kinder, Erzieher, Lehrer und Verwaltungsebene am Prozess als Akteure beteiligt.
  • unter dem Aspekt der Ökologie und der Nutzung und Aktivierung von Ressourcen aus der Umgebung und den lokalen Netzwerken z.B. Holz wird nach Möglichkeit aus den Wäldern der nahen Ortsumgebung organisiert – bzw. geschlagen – lokale Netzwerke auf der zwischenmenschlichen, kommunikativen Ebene und Firmen werden aktiviert.
  • ästhetisch und künstlerische Gestaltung der bespielbaren Objekte und der Spiellandschaft in ihrem individuellen Kontext. Das know-how, Werkzeuge und Maschinen werden zur Verfügung gestellt, die Menschen werden angeregt mit den natürlichen, angesammelten Materialien selbst zu gestalten. So entstehen in Zusammenarbeit mit den Künstlern individuelle Spielobjekte. Qualität und Sicherheit werden nach Abschluß der Gestaltungsarbeiten von einem unabhängigen Gutachter vertifiziert.
  • prozessorientierte Vorgehensweise und Moderation des gesamten Umsetzungsprozesses mit den Kooperationspartnern. Dies bedeutet, dass die Planskizze durchaus während des Umsetzungsprozesses abgeändert werden kann.Wie sich ein Gelände am ende entwickelt, hängt von allen Beteiligten ab.
  • Grundvoraussetzung für das Gelingen des Projektes ist das große „Ja! Wir wollen es – wir machen es!“ Tabu sind Sprüche wie: „Das geht nicht- weil…“ oder „Ja, aber…“.Es erfordert Gespräche und eine fließende, wohlwollende Kommunikationsstruktur, die Menschen durch das Erleben der gemeinsamen Umsetzung einer Idee einander nahe bringt, Freude und Begeisterung über das miteinander Erlebte und Geschaffene auslöst.
  • das Projekt ist eine Kommunikationsplattform für alle Beteiligten, das Vernetzungen wachsen lässt, nachhaltig und wohltuend auf die Beziehungsgeflechte innerhalb eines komplexen Gebildes wie eines Kindergartens, Schule, Kirchengemeinde wirkt. Die Erfahrung, dass Lebensräume nach den eigenen Ideen und Visionen gestaltet werden können, ist eine Erfahrung, die von der öffentlichen Plattform in die private Sphäre wirkt und übertragen wird.
  • kompetente fachliche Beratung beinhaltet für die Ochsenfurter Spielbaustelle e.V: die Themen: pädagogische und ökologische Leitlinien,spielwert und lebenswert, ästhetische Gestaltung, Projektfinanzierung, Sicherheitstechnik

Spielen ist die Kultur der Kinder.

Spielen trägt seinen Sinn und Zweck in sich selbst.

Spielen macht schlau

Was ist das Spielmobil Bayreuth

Das Team um das Spielmobil Bayreuth ist ab sofort in St. Georgen unterwegs, um mit Kindern den Stadtteil unter ganz anderen Perspektiven zu erkunden. Ziel ist es, neue oder andere Spielräume zu entdecken, zu erschließen und im besten Falle zu verstetigen.

Hinter der Spielmobil Bayreuth stehen hauptverantwortlich Matthias “Ossi” Sauer von der Ochsenfurter Spielbaustelle, der in Bayreuth und Umgebung schon mit etlichen Schulen und Kindergärten zusammengearbeitet und neue Lebens-(Spiel-)räume erschlossen hat und

Bundesgemeinschaft der Spielmobile

Marco Marino von der Stacking School, der in Bayreuth und Umgebung mit seinen Sportstacking-Kursen seit über zehn Jahren in fast allen Schulen und Einrichtungen aktiv ist.

Das Spielehauptquartier ist für den ersten Start die Klimawerkstatt der Grundschule St. Georgen. Dort haben wir alle infrastrukturellen Voraussetzungen zur Durchführung der Maßnahme.

Finanziell unterstützt wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Bilödung und Forschung:

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Die ersten Ergebnisse…

…einer langen Reise.

Acht Nachmittage lang erkundeten wir den Stadtteil St. Georgen. Viele eifrige, wissendurstige und erkundungsfreudige Forscher waren unterwegs, um ihren Stadtteil St. Georgen genauestens unter die Lupe zu nehmen.

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Termine im Januar

Stadtteilforscher

unterwegs in St. Georgen

Auf neuen Wegen durch St. Georgen wollen wir unseren Stadtteil ganz neu entdecken und erkunden. In der Schoko sind unser Treffpunkt und unser Hauptquartier. Hier fassen wir die Ergebnisse unserer Entdeckungsreisen zusammen.

Das Spielen kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Schaut doch einfach vorbei. Wir freuen uns auf Euch und die Entdeckerreise durch St. Georgen.

WICHTIG: Achtet auf warme Kleidung!

Die Teilnahme ist kostenlos!

Wann?

Do. 23. Januar von 13.00 – 16.30 Uhr

Fr. 24. Januar von 13.00 – 16.30 Uhr

Sa. 25. Januar von 10.00 – 14.00 Uhr

 

Wo?            

In der Schoko (in der Gaußstraße hinter dem Spielplatz “Schanz”)

 

Spielforscher vermessen den Stadtteil

Einen Stadtteil mit allen Sinnen wahrnehmen und gleichsam spannende und abwechslungreiche Spielorte erkunden, das ist die motivation der jungen Spielforscher.

Unterwegs mit Kamera, Markierkreide, Signalhölzchen und einem selbstgestalteten Spielsackerl, das eine pfiffige Spielidee beinhaltet, geht es kreuz und quer durch den Stadtteil.

Dabei interessiert den neugierigen spielern alles, was in den Sinn kommt und welche Bedeutung dahinter stecken könnte:

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Die Entdeckerreise beginnt

IMGP0678Das  Spielehauptquartier ist für den ersten Start die Klimawerkstatt der Grundschule St. Georgen. Dort haben wir alle infrastrukturellen Voraussetzungen zur Durchführung der Maßnahme.

Von dort starten und enden die Forscherteams mittels vorgecheckter Routen, vorbereitete Songlines des Spielmobilteams, die die Spielleut an bekannte und unbekannte Ecken des Stadtteils führen, werden  Spielpfade erlebt und und neue gefunden, die in die mitgeführten topographischen Karten eingearbeitet werden.

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